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   Gestattungsvertag   

28. Februar 2005   

Unterzeichnung und Übergabe des Gestattungsvertages

-  Bauhof Bissingen -

Fotos: Helmut Herreiner

Unterzeichnung des Gestattungsvertrages
...die Unterzeichnung
von links: Josef Oberfrank 2. Vorsitzende
1. Bürgermeister Michael Holzinger
1. Vorsitzende Christian Linder

Übergabe des Gestattungs- und Nutzungsvertrages

...die Übergabe

Photovoltaikanlage wird beim Bauhof errichtet
Gestattungsvertrag wurde in Bissingen unterzeichnet

Bissingen (HER).

Gut zwei Monate ist es jetzt her, dass die Bürger-Sonnen-Kraftwerk-Kesseltal-Gesellschaft gegründet wurde. Diese hat sich zum Ziel gesetzt, umweltfreundlich und gewinnbringend Strom zu erzeugen. Mit der Unterzeichnung des Gestattungsvertrages zur Errichtung einer Photovoltaikanlage auf dem Bauhof der Marktgemeinde wurde nunmehr ein wichtiger Schritt zur Realisierung des ersten Projektes getan.

Die Vertragsunterzeichnung im Rathaus in Bissingen nahmen Bürgermeister Michael Holzinger für die Marktgemeinde sowie die beiden Vorsitzenden der BSKK-Gesellschaft, Christian Linder aus Leiheim und Josef Oberfrank aus Bissingen, vor.

Damit bestätigt die Gemeinde rechtskräftig, dass die zum momentanen Zeitpunkt 40 Teilhaber umfassende Gesellschaft auf dem gemeindlichen Bauhof eine Photovoltaikanlage bauen darf. Die Gemeinde steht dem Projekt wohlwollend gegenüber, Bürgermeister und Gemeinderäte hatten im Vorfeld die Gründung der Gesellschaft mit initiiert. Die beiden Vorsitzenden dankten auch im Namen der Gesellschafterversammlung der Kommune für ihre Bereitschaft, die 220 Quadratmeter des südlichen Dachteiles des Bauhofs zur Nutzung der Solarenergie zur Verfügung zu stellen. Derzeit, so Christian Linder, laufen die Angebote auf die bereits erfolgte Ausschreibung ein und müssen gegeneinander abgewogen werden. Noch etwas unklar sind die Lieferfristen der Module, doch soll die Realisierung des Projektes bis zum Sommer diesen Jahres vollzogen sein. Hierbei setzt man natürlich auch auf die Eigenleistung der Gesellschafter. Die Solarmodule werden auf dem Dach aufgeständert, um einen möglichst optimalen Winkel zu erzielen.

120000 Euro zur Verfügung

Nachdem die Teilhaber in der Gesellschaft durchschnittlich drei Anteile zeichneten, stehen derzeit 120000 Euro für die Finanzierung der ersten Solaranlage zur Verfügung. Der Bau der ersten derartigen Anlage im gesamten Kesseltal ist damit gesichert.

Angedacht ist bereits ein zweites Projekt: Mit dem übrig bleibenden Geld sowie mit den Geldern der möglichen weiteren Teilhaber, die auf einer Warteliste stehen, könnte auch eine Photovoltaikanlage auf dem Dach des alten Lagerhauses (Unterringingen), das derzeit von der Gemeinde umgebaut wird, errichtet werden. Weitere Interessierte können derzeit in die Warteliste aufgenommen werden. Informationen dazu erteilen neben den beiden Vorsitzenden auch der Schriftführer der Gesellschaft, Zweiter Bürgermeister Ottmar Hurler, oder Kassierer Markus Wöger. Im Internet können die Informationen unter der Adresse www.buerger-sonnen-kraftwerk-kesseltal.de abgerufen werden.

DZ  vom 02.03.2005