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Bissingen (HER).
Gut zwei Monate ist es jetzt her, dass die
Bürger-Sonnen-Kraftwerk-Kesseltal-Gesellschaft gegründet wurde. Diese hat sich
zum Ziel gesetzt, umweltfreundlich und gewinnbringend Strom zu erzeugen. Mit der
Unterzeichnung des Gestattungsvertrages zur Errichtung einer Photovoltaikanlage
auf dem Bauhof der Marktgemeinde wurde nunmehr ein wichtiger Schritt zur
Realisierung des ersten Projektes getan.
Die Vertragsunterzeichnung im Rathaus in Bissingen nahmen Bürgermeister
Michael Holzinger für die Marktgemeinde sowie die beiden Vorsitzenden der
BSKK-Gesellschaft, Christian Linder aus Leiheim und Josef Oberfrank aus
Bissingen, vor.
Damit bestätigt die Gemeinde rechtskräftig, dass die zum momentanen Zeitpunkt
40 Teilhaber umfassende Gesellschaft auf dem gemeindlichen Bauhof eine
Photovoltaikanlage bauen darf. Die Gemeinde steht dem Projekt wohlwollend
gegenüber, Bürgermeister und Gemeinderäte hatten im Vorfeld die Gründung der
Gesellschaft mit initiiert. Die beiden Vorsitzenden dankten auch im Namen der
Gesellschafterversammlung der Kommune für ihre Bereitschaft, die 220
Quadratmeter des südlichen Dachteiles des Bauhofs zur Nutzung der Solarenergie
zur Verfügung zu stellen. Derzeit, so Christian Linder, laufen die Angebote auf
die bereits erfolgte Ausschreibung ein und müssen gegeneinander abgewogen
werden. Noch etwas unklar sind die Lieferfristen der Module, doch soll die
Realisierung des Projektes bis zum Sommer diesen Jahres vollzogen sein. Hierbei
setzt man natürlich auch auf die Eigenleistung der Gesellschafter. Die
Solarmodule werden auf dem Dach aufgeständert, um einen möglichst optimalen
Winkel zu erzielen.
120000 Euro zur Verfügung
Nachdem die Teilhaber in der Gesellschaft durchschnittlich drei Anteile
zeichneten, stehen derzeit 120000 Euro für die Finanzierung der ersten
Solaranlage zur Verfügung. Der Bau der ersten derartigen Anlage im gesamten
Kesseltal ist damit gesichert.
Angedacht ist bereits ein zweites Projekt: Mit dem übrig bleibenden Geld
sowie mit den Geldern der möglichen weiteren Teilhaber, die auf einer Warteliste
stehen, könnte auch eine Photovoltaikanlage auf dem Dach des alten Lagerhauses (Unterringingen),
das derzeit von der Gemeinde umgebaut wird, errichtet werden. Weitere
Interessierte können derzeit in die Warteliste aufgenommen werden. Informationen
dazu erteilen neben den beiden Vorsitzenden auch der Schriftführer der
Gesellschaft, Zweiter Bürgermeister Ottmar Hurler, oder Kassierer Markus Wöger.
Im Internet können die Informationen unter der Adresse
www.buerger-sonnen-kraftwerk-kesseltal.de abgerufen
werden.
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