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Gesellschafterversammlung 2006 


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Bürger-Sonnen-Kraftwerk Kesseltal GbR

Gesellschafterversammlung

Mittwoch, 29.11.2006 um 19:30 Uhr
im Nebenzimmer Gasthaus Krone Bissingen.

Gesellschafterversammlung

Gesellschafterversammlung

Dank und Anerkennung für zusätzliches bestimmtes Engagement 
Dank und Anerkennung für besonderes Engagement für die
Bürger-Sonnen-Kraftwerk Kesseltal GbR

Vergabe von Urkunden an besonders verdiente Gesellschafter
durch 1. Vorsitzenden Christian Linder

-  an die geschäftsführenden Gesellschafter
   Josef Oberfrank 2. Vorsitzenden

   Ottmar Hurler  Schriftführer
   Markus Wöger Kassierer
   Werner Wiedemann Beisitzer und PV-Experte
   Gerhard Wanner  Beisitzer Bauleiter
   Konrad Spielberger Beisitzer Arbeitseinsatz

-  an Erhard Hommel Gesellschafter Engagement als Elektrofachbetrieb
-  an Stefan Sinning Gesellschafter Engagement als Steuerberater
-  an die Marktgemeinde Bissingen Gesellschafter Bürgermeister Michael Holzinger    Engagement und Verpachtung des Daches - Bauhof Bissingen
-  an Margarete Oßwald Gesellschafter und Webmaster

keine Urkunde - jedoch  besonderer Dank dem 1. Vorsitzenden Christian Linder

 

Kesseltaler Bürgerkraftwerk lachte Sonne
Erfolgreiches Jahr für die Bissinger Solaranlage - Zweites Projekt geplant

Bissingen (mia).

Was als Wagnis begann, hat sich als voller Erfolg erwiesen: Das Bürger-Sonnenkraftwerk Kesseltal produzierte im vergangenen Jahr überdurchschnittlich viel Strom. Und das lag nicht nur am schönen Sommer, sondern an der ausgeklügelten Technik: Die Mehrkosten für die Aufständerung der Module haben sich bezahlt gemacht, freut sich 1. Vorsitzender Christian Linder.

In guter Stimmung verlief denn auch die jüngste Gesellschafterversammlung im Gasthof "Krone" in Bissingen, berichtet Linder im Gespräch mit unserer Zeitung. Christian Linder bekräftigte, dass es sich bei der Gesellschaft um ein "echtes Bürgerkraftwerk" handle, denn gut die Hälfte der 41 Beteiligten halte jeweils nur einen Anteil.

Der Erfolg der ersten Anlage soll Konsequenzen haben: Die Gesellschafter kamen während der Versammlung überein, mit der Planung für ein zweites Projekt in Unterringingen zu beginnen. Vorgesehen ist dafür das ehemalige Lagerhaus, das nach Aussage von Linder bezüglich der Sonneneinstrahlung ein optimaler Standort sei. Die Fläche sei vergleichbar mit der auf dem Bauhof, wobei ein Anschlusswert von knapp 20 kWp angestrebt werde. "Wir wollen keinen zweiten Lkw bauen, sondern nur einen Anhänger", so Linder. Weitere Details würden bei einer nächsten Versammlung zu Beginn des nächsten Jahres beschlossen.

Gute Vorarbeit geleistet

Seit Oktober 2005 ist die Anlage auf dem Dach des Bauhofes in Betrieb. Über 132 Module auf 171 Quadratmetern wird seither Strom in das Netz der Lechwerke eingespeist. Die Wirtschaftlichkeitsberechnung lag bei Werten von 970 bis 1000 kWh pro Modul. "Wir haben im Schnitt aber gut 1100 Kilowattstunden erzielt", so Linder. Bis Ende November kamen knapp 26 000 Kilowattstunden zusammen. Der Erfolg des Bürgerkraftwerks sei aber nicht nur mit dem schönen Sommer zu begründen. Es sei gute Vorarbeit geleistet worden, man habe sich ausgiebig informiert. Von Bürgermeister Bernd Steiner in Syrgenstein zum Beispiel habe das Kesseltaler Bürgerkraftwerk wertvolle Tipps erhalten.

Ausgefeilte Technik

Die ausgefeilte Technik, die die Firma Erhard Hommel aus Warnhofen installierte, sei mitverantwortlich für den hervorragenden Ertrag. "Wir haben uns damals für eine Aufständerung der Module entschieden", erklärt Christian Linder. Die Mehrkosten von etwa 20 000 Euro hätten sich gelohnt. Damit sei es möglich gewesen, das Licht besser einzufangen. Es komme bei einer Photovoltaik-Anlage nämlich nicht auf hohe Außentemperaturen, sondern vor allem auf die Intensität des Lichts an. "Wärme kann sogar hinderlich sein", erläutert der 1. Vorsitzende. Deshalb könne die Wintersonne mitunter effizienter sein. Die Anlage habe insgesamt 100 000 Euro gekostet, wozu auch die Eigenleistung von 230 Arbeitsstunden zähle.

Auf der Webseite der Gesellschaft, die von Margarete Oßwald betreut wird, sind täglich die neuesten Informationen und Werte zum Sonnen-Kraftwerk nachzulesen. Zur erfolgreichen Statistik gehört die Zahl von 15 Tonnen, die an Kohlendioxid eingespart werden. Das ist die durchschnittliche Menge, die zehn Kleinwagen bei einer Fahrleistung von jeweils 7500 Kilometern ausstoßen.

Die Energiebilanz kann sich ebenfalls sehen lassen: Beim deutschen Strommix aus Erdöl, Kohle und Erdgas wurden mit der Bissinger Anlage 71 Liter Erdöl, knapp vier Tonnen Kohle und 6000 Kubikmeter Erdgas eingespart.

www.buerger-sonnen-kraftwerk-kesseltal.de

1 Jahr Bürger-Sonnen-Kraftwerk Kesseltal in Betrieb!



Doanu-Zeitung vom 02.12.2006 http://www.donau-zeitung.de